Tektronix Series 500
Oszillografen
502A
[00405] Das Tektronix 502A Oszilloskop bietet eine lineare Zweistrahl-Anzeige mit einer breiten Frequenzspektrum, kombiniert mit hoher Eingangsempfindlichkeit. Darüber hinaus kann der Typ 502A verwendet werden, um Zwei-Strahl X-Y Darstellungen mit mittlerer Empfindlichkeit und Einzelstrahl X- Y Darstellungen mit hoher Empfindlichkeit bereitzustellen. (BTH) 330 · 610 · 420 mm; ca. 30 kg; Tektronix; ca. 1965
531A
[00477] Der Oszillograf Typ 531 A ist ein universelles Gerät, das sich speziell für die Verwendung in Laboratorien eignet. Für das vertikale Ablenksystem werden Vorverstärker-Einschübe verwendet, wodurch das Gerät für viele spezielle Anwendungen, unter anderen Breitband, Zweispur, Kleinsignal, Differenzverstärkung, maximale Frequenzwiedergabe und Anstiegszeit sowie Prüfung der Anstiegszeit von Transistoren verwendet werden kann. (BTH) 330 · 610 · 420 mm; ca. 30 kg; Tektronix; 1959
Einschübe (Plug-In)
Type 1A1
[00667] Der Zweispur-Verstärker-Einschub Typ 1A1 enthält 2 identische geeichte Vorverstärker-Kanäle von hoher Verstärkung und kleiner Anstiegszeit. Der Einschub kann mit allen Tektronix-Oszillografen der Serien 530, 540 oder 550 verwendet werden. Tektronix Holland N.V.; 1969
Type 1A4
[00671] Vierkanal-Einschub Typ 1A4 für Tektronix-Oszillografen der Serien 530, 540 oder 550. Holland N.V.; 1970
Type 1M1
[00668] Type 1M1 Plug-In Test Unit für die Tektronix 500 Serie Oscilloskope; Tektronix; ca. 1965
Type 53/54K
[00666] Type 53/54K Plug-In für die Tektronix 500 Serie Oscilloskope; Tektronix; ca. 1957
Type CA
[00729] Der Typ CA ist ein Zweikanal-Verstärker Einschub mit Gleichspannungskopplung für Oszillografen der Tektronix 500 Serie. Der CA-Einschub wurde von 1959 bis 1972 produziert und ist mit mehr als 50.000 Einheiten der meistgebaute Einschub der Serie. Tektronix Holland N.V.; 1966
Type D
[00583] Der Typ D ist ein Verstärker-Einschub mit hoher Verstärkung, Gleichspannungskopplung und Differenzeingang für Oszillografen der Tektronix 500 Serie. Tektronix Inc.; 1965
Type G
[00524] Der Typ G ist ein Breitband-Verstärker-Einschub mit Gleichspannungskopplung und Differenzeingang für Oszillografen der Tektronix 500 Serie. Tektronix Inc.; 1965
Type H
[00728] Der Typ H ist ein Breitband-Verstärker-Einschub mit hoher Verstärkung und Gleichspannungskopplung für Oszillografen der Tektronix 500 Serie. Tektronix Inc.; 1965
Type K
[00582] Type K Plug-In für die Tektronix 500 Serie Oscilloskope; Tektronix; ca. 1965
Type L
[00674] Der Typ L ist ein Verstärker-Einschub mit steilem Anstieg und hoher Verstärkung für Oszillografen der Tektronix 500 Serie.. Tektronix Inc.; 1965
Type M
[00672] Der Vierkanal-Einschub Typ M kann mit allen Tektronix-Oszillografen der Serien 530, 540 oder 550 verwendet werden. Tektronix Holland N.V.; 1965
Type N
[00670] Der Sampling-Einschub Typ N ist für die Verwendung in Oszillografen in Einschubbauweise bestimmt. Das Sampling- System gestattet die Darstellung von periodischen Signalen mit Anstiegszeit in Bruchteilen von ns (10-9s oder ns). Tektronix Inc.; 1962
Type Q
[00543] Der Einschub Typ Q ermöglicht die Verwendung von Dehnungsmessstreifen und anderen Messwertumwandlern für Tektronix-Einschub-Oszillografen. Tektronix Inc.; 1965
Type R
[00542] Der Einschub Typ R besteht aus einem Speisespannungsteil und einem Impulsgenerator, der zur Messung der Hochfrequenzcharakteristik von Flächentransistoren durch die Methode der Impulswiedergabe dient. Tektronix Inc.; 1962
Type S
[00541] Der Einschub Typ S ermöglicht verschiedene dynamische Messungen an Halbleiter-Dioden. Tektronix Inc.; 1965
Type W
[00669] Einschub Typ Z ###. Tektronix Inc.; 1962
Type Z
[00823] Der Einschub Typ Z ermöglicht, mit dem Oszillografen genaue Spannungsmessungen vorzunehmen.. Tektronix Inc.; 1962
Die unautorisierten Tektronix "Clone" …
Von 1959 bis Ende der 1960er Jahre produzierten Hickok und andere Unternehmen (Lavoie Laboratories, Jetronic Industries) unzulässige Kopien von Tektronix-Geräten.
Entstanden sind dieser „Clone“ im Rahmen einer Beschaffung von Geräten durch die US-Army. Die Beschaffer wollten Tektronix Geräte einkaufen. Da es vergaberechtlich nicht möglich war, die exakten Produkte mit Namen zu nennen, entstand die Idee, die vollständigen Tektronix-Spezifikationen an die Vergabe-Unterlagen anzuhängen. Hickok – und anderer Hersteller – haben das zum Anlass genommen, die Geräte anhand dieser Spezifikationen nachzubauen und anzubieten. Man war bei den Herstellern der Meinung, die Baupläne seien „public domain“. Die Geräte von Hickok wurden dann auch tatsächlich von der US-Army gekauft.
Tektronix hat das natürlich mitbekommen und irgendwann in dem Verfahren dann Klage eingereicht, da das Vorgehen der Army und auch von Hickok gegen Wettbewerbsrechte verstoßen hat.
Das Vergabeverfahren blieb Tektronix natürlich nicht verborgen. Man war wohl überrascht, den Zuschlag nicht erhalten zu haben.
Im Februar 1961 verklagte Tektronix die US-Regierung und Hickok wegen Patentrechtsverletzungen und Verstöße gegen Wettbewerbsrechte. Die Klage wurde bis Mai 1970 nicht beigelegt, obwohl Tektronix jede einzelne Instanz in dem Verfahren gewonnen hat. Erst Anfang 1979 hat die US-Regierung die beklagte Summe von ca. 4,5 Millionen Dollar beglichen.
Die beschafften Geräte mussten nach Ablauf der Nutzungszeit unter Aufsicht vernichtet werden. Tektronix hatte naturgemäß kein Interesse, dass diese Geräte dann auch noch auf dem Gebrauchtmarkt auftauchen. Einige wenige Geräte haben es aber doch geschafft, der Vernichtung zu entgehen, wie an den Exponaten der Sammlung zu sehen ist.